- Alte Treue

Alte Treue
Freimaurerloge
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Was macht die Freimaurei aus?   Was macht unsere Loge aus?


Komplexe Fragen dieser Art, lassen sich nicht erschöpfend auf einer Internetseite beantworten.
Der Versuch dieses zu tun, gleicht einer bloßen Inaugenscheinnahme eines Tempels von außen,
ohne diesen jemals zu betreten.
Derartige, sensorisch deprivierte Momentaufnahmen sind untauglich, um ein belastbares Fundament aufzubauen und das Wesen der Freimaurerei tiefgründig zu erfassen.
Unter Umständen eröffnet es sogar Raum zu einer unscharfen oder gar beliebigen Interpretation.
Obgleich wir uns dessen bewußt sind, wollen wir dennoch den Versuch wagen und Ihnen im Folgenden einen kleinen allegorischen Abriss präsentieren, der aufzeigt, was uns Brüder der Bauhütte Alte Treue bewegt und wichtig ist.
Gleichzeitig wollen wir anmerken:
Die Freimaurerei kann nur derjenige ergründen, der bereit ist, sich seiner Sinne und seines Verstandes zu bedienen.
Die Freimaurerei kann nur derjenige erfahren, der bereit ist, die Loge aufzusuchen.




 
 
 

Die Geschichte

Von der Sklaverei der Vorurteile befreite Gedanken und die aufrichtige Zuneigung zum Mitmenschen sind nicht nur freimaurerische Postulate in Festaufsätzen, sondern vielmehr selbstverständliche Leitlinien einer humanen und toleranten Lebensführung.

In dieser Überzeugung gründeten Brüder Freimaurer im November 1924 die Johannisloge "Alte Treue".
Jahrzehnte Später halten wir, die heutigen Mitglieder der Loge, es nach wie vor für dringend notwendig, für diesen Grundsatz einzutreten.
Wir sind bemüht, in diesem Sinne an uns selbst zu arbeiten, um für eine menschlichere Welt zu wirken.

Zusammen mit unseren Gästen, die wir herzlich willkommen heißen, wollen wir in Muße in uns gehen und in treuer Verbundenheit jener gedenken, die uns darin beispielgebend vorangegangen sind.

 
 
 
 


Der Meisterhammer

Dieser einzigartige Hammer des Meisters vom Stuhl wurde 1924 von den “Vereinigten 5 Logen von Hamburg” gestiftet.
Der Hammer wurde erstmals bei der Einsetzungsfeier am 16. Dezember 1924 vom ersten MvSt Dr. Wilhelm Peppler geführt.
Er ist aus Ebenholz gefertigt und reichlich mit Ornamenten geschmückt.

 
 
 
 
 
 

Der Arbeitsteppich

Erstmals zum Schwesternfest in
Dezember 1967 wurde in der Mitte unseres Tempels unser jetziger Arbeitsteppich
in einem feierlichen Zeremoniell aufgedeckt.
Dieser schöne Teppich ist ein Geschenk der Schwestern der Loge “Zur Brudertreue an der Elbe”, die ihn mitgestaltet und geknüpft haben.

Eingerahmt von den drei Säulen der Weisheit, Stärke und Schönheit, erkennen wir eine Vielzahl von Symbolen, die die Grundlage unseres freimaurerischen Denkens und Handelns allegorisch darstellen.
Seit 1970 ruht die Loge “Zur Brudertreue an der Elbe” und viele der Brüder sind zu uns in die “Alte Treue” gekommen.
Ihr Arbeitsteppich schmückt seitdem unsere Tempelarbeiten.

 
 
 
 

Der Zeremonienstab

der “Alten Treue” wurde zum 50. Stiftungsfest durch Br. Kurt Moebus und seinen Gesellen im Atelier Wandsbek gefertigt.
Die Zeichnungen und die Arbeitsanweisungen für den Drechsler stammen ebenfalls von Br. Moebus.
Die Goldschmiedearbeiten und das Material sind von ihm finanziert worden.
Für das verwendete Holz und die Drechslerarbeiten wurde eine Spende der Brr. der Loge “Globus” verwendet.

Er ist aus drei Teilen Ebenholz gedrechselt.
Der Stab hat eine Bohrung, in der ein Gewindestab steckt, über den die Ebenholzteile, der Fuß und der obere Abschluß miteinander verschraubt sind.

Zwischen den Berührungsflächen der drei Holzteile sind Lederscheiben eingelegt.

Drei Ringe aus Silber in feinster Goldschmiedearbeit mit Symbolen verziert, verdecken die Nahtstellen.
Der unterste Ring ist der schmalste und dem Lehrlingsgrad gewidmet. Auf ihm steht in erhabenen Buchstaben der Spruch
des Lehrlinggrades. Durch eine Goldauflage wird das Licht symbolisiert.
Der mittlere Ring ist breiter und mit den symbolischen drei Rosen auf der Vorderseite und dem flammenden Stern auf der Rückseite verziert.
Der obere Ring wird geziert vom Buch des heiligen Gesetzes mit Winkel und Zirkel übereinander angeordnet als Zeichen der Transzendenz.
Die Umrahmung bilden Akazienzweige und auf der Rückseite das Stundenglas als Symbol der Vergänglichkeit.

Den Abschluß des Stabes bildet eine silberne Kugel mit Kette, die die Weltbruderkette darstellt. Gekrönt wird der Zeremonienstab vom kubischen Stein, der von der Kugel getragen wird. An seinen Seiten ist das Bijou der “Alten Treue” befestigt.

Insgesamt wurden in über 40 Stunden gut 300g Silber verarbeitet. Der Zeremonienstab bildet mit der Bibel, dem Meisterhammer und der Arbeitstafel ein historisches Kleinod der “Alten Treue”.

 
 
 
 
 
 

Die Bruderkette

Der Kettenspruch der “Alten Treue” reflektiert
das Gestern und gibt Projektionen für Morgen:

"  Hände, die vor kurzem sich gefunden,-

vereinigen wir nun zur festen Kette,
ihr Brüder!

Aus dunkler Nacht erhebt sich ein neuer,
dämmernder Tag.

Das Gestern versank in Trauer -
das Morgen aber gehöre der Liebe!

Vereinigen wir uns von Mensch zu Mensch,
von Volk zu Volk, dass niemand hier sei,
von nah und fern, dem der Druck
unserer Hände nicht Liebe gäbe.

Heil dir Zukunft! Wer kann sagen, wie du wirst?
Wir wünschen dich besser, von Tag zu Tag,
von Jahrhundert zu Jahrhundert
und grüßen dich mit den Worten:

Rufst Du den Sklaven? - Siehe,
es meldet sich der Mensch!  "

 
 
 
 

Der Beamtenrat


Die altehrwürdige Bauhütte Alte Treue wird zur Zeit von den folgenden Brüdern geleitet:



 
 

Meister vom Stuhl:
Erster Aufseher:
Zweiter Aufseher
Zeremonienmeister:
Sekretär:
Redner:

 

Hagen Groneberg
Dr. Jens Kabisch
Walter Schröder
Christian Wulf
Dieter Stanik
Jürgen Hudel

 
 
 
 
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